Gemeinsam mehr bewegen: Erste Jahresversammlung der Sportstiftung Mainz und Rheinhessen setzt starkes Zeichen für die Zukunft des Sports
Mit großer Freude und spürbarer Aufbruchstimmung hat die Sportstiftung Mainz und Rheinhessen am 20. Mai 2026 ihre erste Jahresversammlung in Mainz veranstaltet. Rund 60 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Gesellschaft und dem Netzwerk der Stiftung kamen zusammen, um gemeinsam auf bereits Erreichtes zurückzublicken – und vor allem den Blick nach vorn zu richten.
Was vor weniger als einem Jahr aus einer Überzeugung entstand, wächst bereits heute zu einer starken Bewegung heran: Die Sportstiftung Mainz und Rheinhessen wurde mit dem Ziel gegründet, den Sport- und Kulturstandort Mainz und Rheinhessen nachhaltig zu stärken und Menschen im Sport dort zu unterstützen, wo Unterstützung einen echten Unterschied macht. Denn Sport bewegt weit mehr als Körper – Sport verbindet Menschen, schafft Perspektiven, vermittelt Werte und stärkt unsere Gesellschaft. Genau deshalb versteht sich die Stiftung als dauerhafte, unabhängige und ergänzende Säule der Sportförderung in der Region.
Neue Freundekreis-Mitglieder und überzeugendes Konzept

Hans Beth (Vorstandsvorsitzender), Peter Jost (stellv.Vorstandsvorsitzender), Tanja Wegener (Geschäftsstelle), Martin Steffes-Mies (Vorstand) Dr. Johannes Hancke (Vorstand), Bild: T. Silz
Bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung fand eine historische Sitzung des Kuratoriums statt – ein weiterer wichtiger Schritt auf einem Weg, der zunehmend an Dynamik gewinnt. Eine Dynamik, die sich auch im Laufe der von Gründungsmitglied und Stiftungsvorstand Hans Beth moderierten Veranstaltung weiter entfaltete: So darf die Sportstiftung nicht nur drei neue institut Sponsoren mit an Bord begrüßen, sondern auch über zehn neue Mitglieder des Förderkreises, die im Anschluss an ein überzeugendes Programm den Arm in die Höhe reckten und ihr somit Commitment zeigten.
Diese Zahlen zeigen, wie groß die Bereitschaft ist, gemeinsam Verantwortung für den Sport in der Region zu übernehmen: In der ersten Stufe standen bereits 20 Stiftungsgründer, acht Stakeholder beim sonstigen Stiftungsvermögen, als First Mover die Volksbank Darmstadt Mainiz sowie die Rheinhessen Sparkasse und ein Freundeskreis mit bereits 51 Personen hinter der Initiative. Unter dem Leitgedanken „Sportler für Sportler“ engagieren wurde das Unterstützungsnetzwerk ausgabaut. Aktuell sind 84 Förderer aus elf unterschiedlichen Sportarten – darunter zwölf Deutsche Meister, zwei Nationalspieler und sieben Bundesligaspieler mit an Bord. Das Netzwerk wächst stetig weiter.
Schon in den ersten Monaten konnten bedeutende Meilensteine erreicht werden. Durch Veranstaltungen, Auktionen sowie Sportevents aus Bereichen wie Basketball beim ASC Theresianum Mainz, Handball bei Mainz 05 und Tennis beim TSC Mainz wurden erste Fördermittel generiert. Unterstützung kam dabei sowohl aus der Wirtschaft – unter anderem durch Möbel Martin un ROWE MINERALÖLWERK – als auch durch private Initiativen und Spendenaktionen.
Besondere Impulse aus dem Sport und der Politik
Leichtathlet Andreas Bechmann (U23 Europameister im Zehnkampf) sendete per Video eine klare Botschaft aus Frankfurt, wo die dortige Sportstiftung bereits sehr viel bewegt hat und als Vorbild dienen kann. Er machte deutlich, welche gesellschaftliche Kraft im Sport steckt: „Ich kenne kein Leben außerhalb des Sports. Es gibt kaum etwas, das Menschen und Gesellschaft so prägt und zusammenhält wie Sport.“ Gleichzeitig betonte er die nachhaltige Wirkung von Investitionen: „Jeder Euro Förderung im Sport kommt mindestens doppelt zurück – durch Gesundheit, soziale Wirkung und Integration.“
Auch der Zehnkämpfer und Weltmeister Niklas Kaul sprach über seine persönlichen Erfahrungen und über das, was Sport für ihn bedeutet: „Wenn ich an Sport denke, denke ich nicht zuerst an Leistung, sondern an Miteinander, Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsbildung.“ Gleichzeitig machte er deutlich, dass Talent und Motivation allein nicht ausreichen: Unterstützung und bessere Zugänge zu Sportanlagen seien wichtige Voraussetzungen für Entwicklung.
Gerade diese Gedanken spiegeln den Kern der Stiftungsarbeit wider: Talente brauchen Chancen. Engagement braucht Unterstützung. Und gute Ideen brauchen Menschen, die an sie glauben. Ein Konzept, das auch die Politik unterstützen möchte: Der Mainzer Sportdezernent Daniel Köbler etwa lieferte ein Plädoyer für das breite Engagement der Sportstiftung, für mehr Outdoor-Sportstätten, Hallen sowie eine bessere Zugänglichkeit der Anlagen. Auch Köbler gehört mittlerweile dem Freundeskreis der Stiftung an.
Noch mindestens drei Events in 2026
Die Verantwortlichen der Sportstiftung sind überzeugt, dass in Mainz und Rheinhessen noch viel Potenzial vorhanden ist. Deshalb lautet die gemeinsame Vision: noch mehr Menschen gewinnen, noch mehr Förderer begeistern und noch mehr bewegen. Drei Veranstaltungen sind in 2026 geplant, die die Sportstiftung Mainz & Rheinhessen unterstützen, unter anderen bei einem A-Jugend Handball Bundesligaspiel der DKK SF Budenheim (4. September), bei den 11. mattes.MAINZ OPEN des TSC Mainz (21.-23. August) und beim ersten Heimkampf der Bundesliga-Ringern des ASV Mainz 88 am 12. September.
Die erste Mitgliederversammlung hat eindrucksvoll gezeigt: Aus einer Idee ist bereits eine Gemeinschaft entstanden – und aus Überzeugung wächst Schritt für Schritt etwas Dauerhaftes. Ein starkes Zeichen für den Sport. Für die Region. Und für die Menschen, die sie gestalten.